Fettabsaugung

Kaum ein Eingriff wird in der ästhetischen Chirurgie so häufig durchgeführt wie die Fettabsaugung (Liposuktion). Eine lokale Fettgewebsansammlung – welche wir als „Fettpolster“ bezeichnen – kann die Körpersilhouette deutlich verändern. Sie betrifft bei den weiblichen Patienten oft die Hüften, die Oberschenkel, den Bauch und den Po. Im Ernstfall wird das überschüssige Fett so sehr als Makel angesehen, dass es zu Leidensdruck und einem negativem Körpergefühl führt.

Die Ursachen für eine lokale Fettansammlung sind vielfältig. Alterungsprozesse (welche die Haut schlaffer machen und Muskelgewebe durch Fett ersetzen) sind genauso ein Auslöser wie Stoffwechselveränderungen, Gewichtsschwankungen bzw. Gewichtszunahme oder auch konstitutionelle Faktoren.

In vielen Fällen sind die Betroffenen übergewichtig (gewesen), doch auch schlanke Frauen leiden unter einem unschönen Fettpolster nur an einer Körperstelle. Manche meiner Patientinnen sind auch von einer Fettverteilungsstörung (Lipödem) betroffen.
Normalerweise empfinden es die Betroffenen als negativ, dass die Figur asymmetrisch aussieht oder einzelne Bereiche des Körpers sich durch die Kleidung abzeichnen. Gleichermaßen fällt es Ihnen schwer, passende Kleidung zu finden oder bestimmte Mode zu tragen sowie sich in knappen Outfits wie Sport- oder Bademode zu zeigen. Teilweise besteht ein Konfektionsgrößenunterschied zwischen dem Oberkörper und dem Unterkörper.

Häufige Behandlungszonen bei einer Liposuktion (Fettabsaugung) sind der Bauch, die Oberschenkelaußenseiten (Reiterhose), die Flanken (auch love handles, Rettungsringe oder Hüftgold genannt), die Oberschenkelinnenseiten und die Knie. Ebenfalls kann die Behandlung kombiniert werden mit einem Lipofilling, bei dem beispielsweise Gesichtsfalten mit Eigenfett unterspritzt werden.
Durch eine Fettabsaugung über mehrere kleine, so gut wie nicht sichtbare Schnitte lässt sich eine natürliche und ästhetische Form mit deutlicher Verbesserung der Köpersilhouette erreichen. Solange Sie Ihr Körpergewicht konstant halten, dürfen Sie sich über eine Langzeitwirkung der OP freuen und ein positives Körpergefühl genießen.

Sollten Sie die Fettabsaugung in Hannover in Betracht ziehen, bin ich gern für Sie da. Als erfolgreicher ästhetisch-plastischer Chirurg stehe ich Ihnen bei diesem Thema mit meiner Erfahrung zur Seite und berate und behandle Sie individuell. Auch für eine Fettabsaugung in Hannover können Sie gerne einen Termin vereinbaren.

Fettabsaugung im Überblick

Allgemeine Informationen - Fettabsaugung

Für die Fettabsaugung verwende ich die WAL-Technik (Wasserstrahl-assistierte Liposuktion), um Ihren Körper so wenig wie möglich zu belasten und zugleich genau arbeiten zu können. Hierfür wird eine sogenannte Tumeszenz in den Bereich eingeführt, in dem Fett abgesaugt werden soll. Bei dieser Tumeszenz handelt es sich um eine Mischung aus Kochsalz, einem Betäubungsmittel und einem durchblutungsreduzierenden Medikament. Einerseits stellt es sicher, dass die Fettzellen aufquellen, um besser abgesaugt werden zu können. Andererseits kommt das Betäubungsmittel während des operativen Eingriffes zur Schmerzausschaltung zum Einsatz und lindert noch nach der OP Ihre Schmerzen. Des Weiteren reduziert das durchblutungsreduzierende Medikament die Durchblutung im Operationsbereich, um die Blutergussbildung während und nach der OP zu mindern. Große Schnitte und sichtbare Narben entfallen bei solch einem Eingriff in der Regel.

Damit bei der Fettabsaugung ein optimales Operationsergebnis erzielt wird, sollte eine gute Hautqualität vorliegen. Deshalb lasse ich der OP eine gründliche körperliche Untersuchung vorausgehen. Liegt z.B. ein Hautüberschuss vor, dann sollte keine Absaugung durchgeführt werden, weil diese nur zu noch mehr überschüssiger Haut führen würde. In einem solchen Fall berate ich Sie, ob nicht besser auf eine Kombination aus einer Hautstraffung und anschließenden Liposuktion gesetzt werden sollte. Aus meiner Erfahrung ist der Bauchbereich besonders oft davon betroffen, weshalb sich eineBauchdeckenstraffung anbieten würde.

Es gibt einige wenige Einschränkungen für eine Fettabsaugung.

Dazu gehört u. a. eine zeitnah geplante Schwangerschaft. Bei starkem Übergewicht ist ebenso von einem Eingriff abzuraten und stattdessen auf eine Kombination aus regelmäßiger Bewegung, einer gesunden Ernährung und Muskelaufbauübungen zu setzen. Nach der so erzielten Gewichtsreduktion sollte das Gewicht gehalten werden. Besteht danach kein Hautüberschuss und wünschen Sie nach wie vor eine Fettabsaugung, weil sich ein Fettpolster hartnäckig gehalten hat, können Sie sich erneut an mich wenden.

Ablauf - Fettabsaugung

Anders als bei vielen Schönheitsoperationen haben wir bei der Liposuktion theoretisch die Wahl, ob die Operation ambulant oder stationär, unter Lokalanästhesie oder unter Vollnarkose durchgeführt wird. Die Entscheidung hängt nämlich davon ab, wie viel Fett an welcher Körperstelle abgesaugt werden soll. Grundsätzlich bergen kleinere Eingriffe unter lokaler Betäubung ein geringeres Risiko in sich.

Vor der Operation markiere ich den abzusaugenden Bereich. Dort setze ich hinterher kleine, runde 3 bis 5 mm lange Schnitte. Anschließend erfolgt die Infiltration und Verteilung der Tumeszenz.

Ist die kurze Wartezeit verstrichen und hat die Flüssigkeit im Gewebe zu wirken begonnen, geht es an die Absaugung mit unterschiedlich großen Kanülen. Hierbei achte ich darauf, dass gleichmäßig aus allen Bereichen abgesaugt wird, denn so entsteht ein symmetrisches postoperatives Ergebnis. Pro Stichkanal kommt ein einzelner Faden zum Verschließen zum Einsatz. Zum Schluss lege ich ein Kompressionsmieder an.

Komplikationen - Fettabsaugung

Fettabsaugungen gelten insgesamt als komplikationsarm, aber wie bei jeder OP kann man eine Komplikation nicht ausschließen. Je mehr Fettmasse abgesaugt wird, desto mehr steigt das Risiko, jedoch müssen Sie sich keine ernsthaften Sorgen machen. Patientinnen bemerken nach dem Eingriff oft Schwellungen und kleinere Blutergüsse, die sich rasch zurückbilden.
Die Schmerzen sind den Berichten der Patientinnen zufolge recht gering und können mit klassischen Schmerzmedikamenten gut behandelt werden. Die Sensibilität der abgesaugten Region mag postoperativ ein wenig eingeschränkt sein, doch auch dieses Problem löst sich innerhalb weniger Wochen. Sind 10 bis 14 Tage vergangen, werden die Fäden gezogen.

Nachsorge - Fettabsaugung

Es wird empfohlen, dass Sie das Kompressionsmieder für ungefähr 6 bis 12 Wochen tragen, wobei die Dauer von der abgesaugten Region und Fettmenge abhängt. Sie tragen das Mieder, um das Auftreten postoperativer Schwellung und Blutergussbildung zu senken und schneller zu heilen. Außerdem wird die Haut dadurch in ihrer Rückbildung unterstützt. In den ersten 6 bis 8 Wochen sollten Sie auf Schwimmen, Sport, anstrengende Tätigkeiten und Sauna verzichten. Das endgültige Ergebnis der OP ist dann nach circa 6 bis 9 Monaten sichtbar.

Geschätzte Kosten - Fettabsaugung

1500 – 4900 €

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